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FRIEDRICH MECKSEPER
Anlässlich seines 80. Geburtstages

07. Juni – 08. Juli 2016




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Die LEVY Galerie freut sich den Künstler Friedrich Meckseper (*1936) in einer Werkschau seiner Leinwandarbeiten aus den Jahren 2000 bis 2015 zu präsentieren.

In den Bilder des Malers, Zeichners und Radierers entfalten sich in minimalistischer Anordnung technisch präzise gezeichnete Alltagsgegenstände in einer geheimnisvollen Präsenz: Geometrische Körper, Ambosse, Grenzsteine, Werkzeuge, Zahnräder, Sprungfedern, Schornsteine, Uhren oder Labyrinthe sind in seltsam isolierten, raum- und zeitlosen Kompositionen ihrem eigentlichen Gebrauchszweck enthoben. Die surrealen Arrangements und Raumlandschaften erzählen von den Spuren menschlicher Weltvermessung und technischen Fortschritts, sind unter ihrer realistisch kühlen Oberfläche Ausdruck zugleich von Utopie und Nostalgie.

Mecksepers technische Faszination wurzelt in seiner Mechanikerlehre zum Lokomotivkonstrukteur, die ihn auch zu der Anfertigung eines Dampfbootes sowie zu seiner wiederholten Überquerung der Alpen mit einem Gasballon in den 1970er und 1980er Jahren anregte.

Zwischen Surrealismus, Magischen und Phantastischen Realismus nimmt Friedrich Meckseper mit seiner eigenständigen Ästhetik neben Künstlern wie Konrad Klapheck einen wichtigen Platz in der deutschen Nachkriegskunst ein. Im Zuge der Wiederentdeckung dieser (fein-)mechanischen Malerei, die ihren Ursprung in den 1970er Jahren findet, werden Ausstellungen in naher Zukunft u.a. am Städel Museum in Frankfurt realisiert.

Anlässlich der Ausstellung erscheint ein Katalogbuch im Kerber Verlag mit einem Text von Belinda Grace Gardner. Für weitere Informationen und Bildmaterial wenden Sie sich gerne an die Galerie.

Für weitere Informationen und Bildmaterial wenden Sie sich gerne an die Galerie.